BPOLD-B: Bahnmitarbeitende mit Anscheinswaffe bedroht

Berlin – Friedrichshain-Kreuzberg (ots) –

Mittwochabend nahm die Bundespolizei einen Heranwachsenden fest, nachdem er am S-Bahnhof Warschauer Straße Mitarbeitende der S-Bahn mit einer Anscheinswaffe bedrohte.

Gegen 21:30 Uhr soll ein junger Mann am S-Bahnhof Warschauer Straße mit einer täuschend echt aussehenden Anscheinswaffe in einer Personengruppe Gleichaltriger hantiert haben.

Als zwei Mitarbeitende eines Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn AG den Mann aufforderten, die Handlung zu unterlassen, richtete der Mann die Waffe auf die beiden.

Die Mitarbeiter führten alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei zu dem Mann, die ihn vorläufig festnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung des 18-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen konnten die Beamtinnen und Beamten die Anscheinswaffe zunächst nicht auffinden.

Die sofortige Auswertung der Videoaufzeichnungen ergab, dass er die Waffe an eine andere Person in der Gruppe übergeben hatte. Diese hatte den S-Bahnhof zwischenzeitlich verlassen, betrat ihn jedoch kurze Zeit später wieder.

Bei der anschließenden Durchsuchung des 19-jährigen ebenfalls ukrainischen Staatsangehörigen fanden Einsatzkräfte die Anscheinswaffe auf und stellten diese sicher.

Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts der Bedrohung gegen den polizeibekannten 18-Jährigen. Gegen den 19-Jährigen leiteten die Beamtinnen und Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte die beiden Männer noch vor Ort.

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