THW LVBEBBST: Weltfrauentag: Stetig steigender Frauenanteil beim THW in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Berlin (ots) –

Berlin. Seit den 1960er Jahren engagieren sich Frauen ehrenamtlich im Technischen Hilfswerk (THW) und die Zahl der Helferinnen wächst kontinuierlich. Heute setzen sich bundesweit rund 16.000 Frauen und Mädchen als freiwillige Helferinnen bei der Zivilschutzorganisation für die Gesellschaft ein. Im Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt ist der Anteil weiblicher Einsatzkräfte der bundesweit höchste. In Ortsverbänden wie Brandenburg an der Havel, Luckenwalde und Salzwedel liegt der Frauenanteil an ehrenamtlichen Einsatzkräften bei über 30 Prozent.
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Über 20 Prozent des Ehrenamts beim THW Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind Frauen. Auch Leitungsfunktionen werden verstärkt von Frauen besetzt, so etwa im Ortsverband Brandenburg an der Havel: Hier ist Virginia Sánchez Martínez als neue Ortsbeauftragte designiert und übernimmt in den kommenden Wochen das Amt beim THW in Brandenburg an der Havel.

Monika Lüke, erste THW-Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Im THW-Hauptamt wächst die Anzahl der Frauen in Führungsverantwortung ebenfalls, so auch im Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt: Dr. Monika Lüke ist seit Februar 2026 die neue Landesbeauftragte, die höchste hauptamtliche Funktion im Landesverband. Der Anteil aller weiblichen Beschäftigten im THW-Hauptamt insgesamt liegt bei 44% der rund 2.300 Mitarbeitenden bundesweit.

„Frauen sind im Zivilschutz ebenso wichtig und engagiert wie Männer, entweder als Einsatzkräfte oder weil sie die Familie organisieren, damit der Helfer in den Einsatz gehen kann“, erklärt Monika Lüke, mit Blick auf den diesjährigen Weltfrauentag. Sie ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass in unserem Landesverband der Frauenanteil so hoch ist. Vor allem bei den Jugendgruppen sind oftmals mehr Mädchen als Jungs engagiert.“ Der Mädchen-Anteil in den Jugendgruppen der Ortsverbände Calbe und Halberstadt liegt bei über 60 Prozent, in Prenzlau bei über 53 Prozent und in Bernburg bei fast 52 Prozent – Tendenz steigend.

Frauen ist es erst seit 1959 gestattet, sich ehrenamtlich bei der technischen Hilfe zu engagieren, zuvor war ihr Einsatz auf Küche und Verwaltung beschränkt. Heute sind Frauen nicht mehr aus dem THW wegzudenken: ob als Ortsbeauftragte, Bergungshelferin oder Truppführerin. Ein konstanter Wandel zugunsten von Frauen ist auf allen Ebenen des THW spürbar. „Dies bringt uns einer Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in unserer Organisation näher, wenngleich es noch viel Luft nach oben gibt“, resümiert Denise Stritter, die THW-Gleichstellungsbeauftragte.

Damit die Anliegen und Interessen von ehrenamtlichen Frauen in den THW-Gremien eine stärkere Stimme erhalten, wurden im THW in allen Landesverbänden Landeshelferinnenbeauftragte mit Stellvertreterinnen gewählt. Im Januar 2026 erhielt ein Frauenteam aus diesem Kreis den Auftrag, die Wahl einer THW-Bundeshelferinnenbeauftragten im Jahr 2027 vorzubereiten. Aufgabe dieser neuen Funktion wird es sein, die Interessen aller ehrenamtlichen Frauen im THW zu vertreten, Themen aus den THW-Ortsverbänden in bundesweite Gremien einzubringen und an zentralen Entscheidungsprozessen etwa hinsichtlich Ausbildung, Einsatz und Strukturen mitzuwirken.

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung bundes- und weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern.

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Barbara Schwarzwälder
THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Soorstraße 84, 14050 Berlin
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