Potsdam (ots) –
Bereits Anfang Juni zog der Zoll am Flughafen BER insgesamt 16 Kilogramm Ketamin aus dem Verkehr. Ein Reisender auf dem Weg nach Zürich mit dem Endziel Hongkong führte in seinem Reisegepäck acht vakuumierte Tüten mit einer weißen kristallinen Substanz zwischen seiner Kleidung versteckt mit sich.
Eine Analyse mittels des Detektionsgerätes „Gemini“ ergab, dass es sich bei dem weißen Pulver um Ketaminhydrochlorid handelt.
Am entsprechenden Abfluggate nahmen die Zollbeamten die Person nach Durchschreiten des Boardingschalters vorläufig fest. Die Zöllner brachten den 22-Jährigen wegen etwaiger Wehrversuche zu Boden, legten ihm wegen Fluchtgefahr aufgrund einer hohen Strafandrohung und des Verdachts des Bezuges zur organisierten Kriminalität Handfesseln an. Anschließend gaben sie ihm die Einleitung des Strafverfahrens wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit einem möglichen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz bekannt und belehrten ihn über seine Rechte und Pflichten. Zudem stellten sie das Ketamin und sein Mobiltelefon als Beweismittel sicher.
Der Beschuldigte wurde an das Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg übergeben, welches die Ermittlungen übernommen hat.
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Quelle: ots
